Vita der Künstlerin


Elfriede Regensburger wurde im Februar 1943 in Neuburg an der Donau geboren. Seit ihrer Heirat mit Hermann Regensburger im Jahr 1966 lebt sie in Ingolstadt.

Für die Künstlerin, die ihre Passion für die Malerei schon in der Kindheit entdeckte, ist Malen immer wieder ein Erlebnis, eine Leidenschaft.

Ihr Spektrum reicht von Acrylbildern über Aquarelle und Gemälden auf Seide bis hin zu Kohlezeichnungen. Als Malgrund verwendet sie Leinwand, aber auch Holz und Seide. Die Sujets, die sie interessieren sind aus den Bereichen, in denen man „zuhause“ ist.

Das sind Reiseerinnerungen, Bilder von Ingolstadt, der Stadt in der sie wohnt und natürlich immer wieder Menschen. Nie genügt ihr eine bloße Abbildung, eine Nachahmung der Wirklichkeit – sie gibt ihre eigene Interpretation in das Sujet, verändert auf expressionistische Weise das Motiv. Die Farben werden verändert und intensiver, Formen und Linien werden hervorgehoben, es werden ungewöhnliche Ausschnitte gewählt, um die Aufmerksamkeit auf ein Detail zu lenken, das normalerweise untergehen würde.

Dadurch werden ihre Bilder stark im Ausdruck. So wirken zum Beispiel ihre Stadtansichten – oft auf Seide, in satten, leuchtenden Farben – fröhlich, positiv und manchmal beinahe märchenhaft.

Gerne hält sich die Malerin in Italien (Umbrien) auf. Dort lässt sie sich nicht nur von der Landschaft, sondern auch von der italienischen Lebensart inspirieren, die sich in Bildern wie „Siesta“, „Nach der Weinernte“ oder „La Grande Festa“ widerspiegelt.

Für ihre Collagen verwendet die Künstlerin eigene Gemälde oder Zeitungen und Zeitschriften. Teile werden ausgeschnitten aufgeklebt und durch Malerei ergänzt.

Viele Werke befinden sich in privatem aber auch öffentlichen Besitz (wie z.B. „Die Hl. Walburga“, Wandgestaltung im Kindergarten der Münsterpfarrei in Ingolstadt, Hollerstauden).


Künstlerischer Werdegang

1972 Unterricht im Aktzeichnen beim Ingolstädter Künstler Alois Schölß

1977-1979 Zeichenunterricht bei dem Ingolstädter Künstler Knut Schnurer

1985-1988 Studium der Kunstgeschichte und Malerei als Gaststudentin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Seit 1989 Regelmäßige Teilnahme an Akademielehrgängen u a. Malerei und Aktzeichen, Freskenmalerei, Umgang mit Pigmenten in Neuburg an der Donau, Gmünd (Österreich) und Bad Reichenhall

Seit 1981 Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. in München (Kunstpavillion), Ingolstadt (Stadttheater), Gmünd (Galerie Miklautz), Neuburg (Rathausfletz), zuletzt 2007, Ausstellung zur Eröffnung und Begehbarmachung des renovierten Kreuztors

Publikation: Regensburger 1998: Kunstförderung. Hrsg. Kulturreferat Ingolstadt in Zusammenarbeit mit Druckerei Pruskil.

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